Alle Informationen über ektopische Ureteren unsere Untersuchung
In den letzten Jahren treten auch in der Rasse Briard vermehrt sogenannte „Pipiwelpen“ auf.
Laut Auskunft der Populationsgenetiker haben wir in der Rasse erst ab 3% betroffener Hunde ein Problem, davon sind
wir leider nicht mehr entfernt , ich bin aber der Ansicht , dass es weiter gar nicht erst kommen muss.
Hier erst einmal einige Informationen über ektopische Ureteren (nachfolgend nur noch E.U. genannt)
http://www.happyentlebucher.ch/news/50944196560e8470d/5094419c0a14c0a01/index.html
Wie es aus dem Text hervorgeht kann man
E.U. nur bei Hündinnen sicher schon vor Abgabe merken.
(Inzwischen wurden wir auch hier eines Besseren belehrt)
Bei Rüden
kann sich diese Missbildung leider verstecken und tritt vielleicht
erst im neuen zu Hause ,
oder auch erst im fortgeschrittenen Alter
auf. Dank der fortgeschrittenen Technik ist aber heute möglich
bei Welpen schon im Alter von 6 Wochen ,mittels sonographischer
Untersuchung feststellen zu lassen ,
ob die Harnleiter an der richtigen
Stelle in die Blase münden.
Als verantwortungsvoller Züchter
lasse ich meine Welpen vor Abgabe untersuchen ,
damit ich sicher bin wirklich gesunden Welpen in die neue Familie
entlassen zu können.
Ich bin der Überzeugung , dass wir
Züchter besser mit einem erkranktem Welpen umgehen können ,
als Neu-Besitzer , die ihre ganze Liebe und viel Erwartungen in ihren
Familienzuwachs investieren
und dann feststellen müssen ,
dass sie ein krankes Welpie bekommen haben und
mit mit ihm auch noch
eine Operation durchstehen müssen.
Auch wenn es im Moment noch keine
Untersuchungspflicht (seitens des Clubs oder des VdH) gibt ,
können
wir Züchter selbst , jeder für sich , den Deckel
draufmachen.
Aus meinem kommenden
Würfen werden alle Welpen vor Abgabe an ihre neuen Besitzer
auf E.U. untersucht.
Falls jetzt jemand denkt , in meiner
Zucht wäre das Problem schon aufgetaucht , kann ich euch
beruhigen.
Bis jetzt kann ich sicher sagen , dass in meinen
bisherigen Würfen noch keine Hündin mit E.U.
aufgetreten
ist. Von den nicht-untersuchten "Schurken" hoffe ich einfach mal auf
korrekt mündende
Harnleiter , zumindest hat bisher noch keiner ein Problem gezeigt ,
oder wäre an Nierenversagen gestorben.
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Inzwischen sind 29 Hunde aus meiner Zucht untersucht ,
1x EU-schwer und 3x EU-leicht 25 EU-frei das macht (für Freunde der Statistik ) 86 % freie und 14 % betroffene Hunde (wovon nur einer Schwierigkeiten bekommen könnte) |
Auch ihr als Welpenerwerber könnt
dazu beitragen die Untersuchungsrate bei den Rüdenwelpen
zu
erhöhen. Fragt einfach den Züchter eures Vertrauens nach
der
„sonografischen Untersuchung auf ektopische Ureteren“ bei den
Briardwelpen,
sicher werden alle gerne Auskunft geben.